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Tuesday, August 4th 2009

2:45 AM

Investmentfonds

Ein Investmentfonds dient der Geldanlage. Die Kapitalanlagegesellschaft bzw. Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Kapitalanleger, um es gebündelt in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren oder Immobilien anzulegen. Für den Anleger besteht der Vorteil, dass er schon mit geringen Beträgen an der Entwicklung der Börse teilhaben kann, hohe Renditen erzielen kann und doch durch die gestreute Anlage einem minimierten Risiko ausgesetzt ist. Allerdings ist diese Form der Geldanlage mit gewissen Kosten verbundenden, wie etwa dem Ausgabe- und Rückkaufpreis.

Investmentfonds lassen sich in drei verschiedene Kategorien aufteilen.
Man unterscheidet sie nach der Art der Kapitalbeschaffung, nach dem Anlegerkreis und nach dem Investmentgesetz.

Unter Berücksichtigung der Kapitalbeschaffung sind offene und geschlossene Fonds zu erwähnen. Offene Fonds (Open-end-Funds) geben laufend neue Anteilscheine aus. Der Verkaufserlös dieser Anteilsscheine wird wiederum zum Erwerb weiterer Anlagewerte benutzt.

Geschlossen Fonds (Closed-end-Funds) hingegen geben nur einmalig eine bestimme Anzahl von Anteilscheinen über eine begrenzte Anlagesumme heraus. Sobald die Anteile platziert sind wird der Fonds geschlossen. Durch den Anlegerkreis zu differenzieren sind Publikums- und Spezialfonds.
Anteile aus Publikumsfonds können von jedermann erworben werden. Spezialfonds dagegen werden nur für institutionelle Anleger aufgelegt. Desweiteren können bei Spezialfonds nicht mehr als 30 Anteilinhaber, die keine natürlichen Personen sind, Anteilscheine innehaben.

Das Investmentgesetz teilt Fonds in Richtlinienkonforme und sonstige Fonds. Zu letzteren zählen Immobilien Sondervermögen, Gemischte Sondervermögen, Altersvorsorge Sondervermögen, Spezial Sondervermögen und Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken (Hedgefonds). Richtlinienkonformen Fonds sind bestimmte Vorgaben auferlegt, wie z.B. die Tatsache, dass sie nur innerhalb bestimmter Grenzen in eine Mischung aus Wertpapieren, Geldmarktinstrumenten, Bankguthaben und Anteilen an Investmentfonds investieren dürfen.
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Tuesday, July 28th 2009

3:26 AM

Wie plane ich meine Finanzen?

Die Finanzplanung stellt ein Kapitel für sich dar. In diesem Bereich werden sämtliche Einnahmen und Ausgaben sowie sämtliche Investitionen und Ähnliches durchleuchtet und neu sortiert. Aufgrund der Tatsache, dass man selbst nie genau wissen kann, welche Anlagemöglichkeiten oder versicherungstechnischen Angelegenheiten derzeit im Rennen sind, ist es sinnvoll, sich einen Experten zu Rate zu ziehen. Dieser führt dann zunächst eine Analyse durch und stellt dann eine explizite Finanzplanung auf. Zunächst einmal werden sämtliche Anlagen durchforstet, das heißt, der Berater prüft zunächst, ob die Kapitalbeträge gewinnbringend angelegt wurden, ebenso ob diese zielgerichtet untergebracht sind oder ob eher ein Wechsel bzw. Verkauf der entsprechenden Wertpapiere vom Besten wäre.

Nachdem der Berater eine vollständige Aufstellung der derzeitigen Investitionen aufgestellt hat, wird er weiter sehen, welcher Betrag monatlich für Investitionen aufgebracht werden kann bzw. welche Rendite entsprechend benötigt wird, um das Kapital des Anlegers auf kurz oder lang zu vermehren. Je nach dem, welcher Anlagetyp der Anleger ist, wird der Berater am Ende dieser Analyse einen Vorschlag bzw. Finanzplan unterbreiten. Diesen Finanzplan kann der Anleger annehmen und befolgen, wenn er jedoch der Meinung ist, dass dies nicht sein Fall ist, kann er diesen auch an die Seite legen. Ein entsprechender Berater stellt stets eine objektive Beratung anheim.
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Monday, July 13th 2009

7:33 AM

Factoring ersetzt oft fehlende Kreditmittel

Durch die zunehmende Finanzkrise in Deutschland, und eigentlich der gesamten Welt, geht die Schere bei der Kreditvergabe durch Banken immer weiter auf. Grund ist die Tatsache, dass immer mehr Banken auf ihre eigene Bonität achten müssen und daher Unternehmen in der Kreditvergabe benachteiligen, die ein schlechtes Rating haben. Insofern ist zwar das Potential an Krediten in Deutschland ausreichend vorhanden, die Kreditvergabepraxis der Banken zeigt jedoch; auf der einen Seite gibt es Unternehmen, die auf Kredite zugreifen können, die sich aber sowieso schon durch eine gute Eigenkapitalsituation auszeichnen; auf der anderen Seite aber immer mehr Firmen, die keine oder nur sehr teure Kredite bekommen – wobei ein schwaches Rating oft nicht das Spiegelbild der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist. Besonders innovative junge Unternehmen sowie Unternehmen, die relativ viel Kapital in Arbeits- und Betriebsmittel investieren müssen, leiden unter den neuen Vorgaben, die bekannt wurden unter dem Stichwort „Basel II“. Hier führt fehlendes Eigenkapital oft dazu, dass dringend notwendige Investitionen nicht getätigt werden können. Das hat mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit nichts zu tun. Ganz im Gegenteil.

Die derzeitige wirtschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland hat aber noch ein anderes Spiegelbild: immer mehr Kunden zahlen ihre Rechnungen mit Verspätung. Viele Unternehmen nutzen die Verzögerung von Zahlungen dafür aus, den Kreditrahmen bei ihrer Bank nicht weiter belasten zu müssen. Oft werden hier sogar Mahnungen im zweiten Mahnlauf akzeptiert, um die Liquiditätssituation des Unternehmens nicht weiter zu beeinträchtigen. Diese Realität findet sich dabei nicht nur in dem Handeln von Unternehmen untereinander wieder, sondern berührt zunehmend auch die Zahlungsmodalitäten zwischen Anbietern von Leistungen und Produkten und ihren potentiellen Endkunden. Wie die letzten statistischen Erhebungen des Bundesamtes für Statistik zeigen, sind in Deutschland zunehmend mehr Menschen verschuldet oder stehen kurz vor einer persönlichen Finanzkrise. Es scheint daher nachvollziehbar, dass auch im privaten Bereich die Fristen immer weiter verlängert werden, wenn es um die Bezahlung von Rechnungen geht.

Gerade vor diesem Hintergrund ist es nur zu verständlich, dass Factoring-Gesellschaften in Deutschland Rekordumsätze verbuchen und an der geschilderten Malaise verdienen, unter der vor allem ihre mittelständische Kundschaft leidet. Die Factoring-Branche profitiert dabei zum einen von der anhaltenden internationalen Finanzkrise – was sich u. a. in der oben dargestellten Kreditvergabe-Praxis speziell an kleine und mittelständische Unternehmen ausdrückt, und sie profitiert auf der anderen Seite davon, dass Unternehmen eben nicht Wochen und teilweise Monate darauf warten möchten und können, dass ihre Rechnungen beglichen werden. So lockt die mittelständischen Unternehmen gerade die Möglichkeit, bestehende Forderungen gegenüber ihren Kunden sofort zu Geld machen zu können. Finanzlücken im Unternehmen, die meist „zugeknöpfte“ Banker hätten entstehen lassen, werden damit schnell überbrückt. „Die Gesellschaften verkaufen dabei ihre Forderungen und Außenstände an Factoring-Gesellschaften und erhalten mit einem entsprechenden Abschlag den Wert ihrer Forderung sofort aufs Konto“, erklärt der Gechäftsführer der Debi Select Verwaltungs GmbH. Insofern treten Factoring-Gesellschaften in indirekte Konkurrenz zu Banken, weshalb Factoring oft an stelle fehlender Kredite genutzt wird.

Dennoch kann nicht darauf geschlossen werden, dass Factoring nur ein Geschäft für „notleidende“ Unternehmen ist: Wie der Verband der Factoring-Gesellschaften unlängst mitteilte, wächst das Volumen im Factoring-Markt seit Jahren kontinuierlich an – und zwar über alle Sparten und Unternehmensgrößen hinweg, und ohne Rücksicht auf die vorhandene Bonität. „Factoring ist nun einmal ein intelligenter Weg zur Finanzierung des eigenen Unternehmens“, so die Debi Select Gruppe.

„Dass Factoring dabei auch für die Factoring-Gesellschaften ein interessantes Geschäftsfeld darstellt, zeigen bspw. die Ergebnisse, die unsere Fonds in den letzten Jahren erwirtschaftet haben“, erklärt Dr. Ziegler. So konnten die Debi-Select-Fonds seit Initiierung sämtliche prospektierten Vorgaben einhalten oder sogar übertreffen und bieten damit für Kapitalanleger eine interessante Alternative.
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